Jufi-Förderpreis-Gewinnerfilm 2022 mit Deutschem Menschenrechts-Filmpreis ausgezeichnet

“Ich wünsche mir…” (Jufi-Förderpreis 2022) erhält auch den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2022 in der Kategorie “Non Professional”.
02.01.2023 •
Betreff: JUFI

Der Kurzfilm “Ich wünsche mir…”, der im Rahmen des baden-württembergischen Jugendfilmpreises 2022 mit dem Förderpreis ausgezeichnet wurde, erhält auch den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2022 in der Kategorie “Non Professional”.

Am 10. Dezember wurden die jungen Filmemacher:innen Marie Freynik, Anna Broghammer, David Moosmann und Felix Günter in Nürnberg für ihren Film “Ich wünsche mir…” mit dem Deutsche Menschenrechts-Filmpreis 2022 in der Kategorie “Non Professional” ausgezeichnet. Dieser ist mit 2500 Euro dotiert.

Im Rahmen der Preisverleihung der Baden-Württembergischen Filmpreise und Jugendfilmpreise 2022 wurde “Ich wünsche mir…” zudem mit dem Förderpreis ausgezeichnet.

Der Stop-Motion-Film „Ich wünsche mir…“ entstand an der Medienwerkstatt der Grundschule Tennenbronn unter der Begleitung von AG-Leiterin Kerstin Heinlein. Die jungen Filmemacher:innen hatten sich das Thema selbst ausgewählt. Ursprünglich ging der Film, der im letzten Schuljahr in der Medienwerkstatt-AG entstand, eigentlich in eine andere Richtung, berichteten Marie Freynik und Anna Broghammer. „Als der Krieg in der Ukraine anfing, merkte man plötzlich, wie groß der Redebedarf der Kinder war. Die Kinder wollten dem Film mit Beginn des Kriegs eine andere Handlung geben. Das ursprüngliche Konzept hat nicht mehr gepasst“, erklärte AG-Leiterin Kerstin Heinlein.
Sie griff die Gedanken der Kinder auf und leitete das Filmteam in der Stop-Motion-Technik und der Umsetzung des Films an.

Im Film geht es um ein Mädchen im Alter der Grundschulkinder. Es schreibt Tagebuch und spielt im Sommer mit herumfliegenden, sprechenden Laubblättern. Als diese etwas von Sturm erzählen, weiß das Mädchen zunächst nicht genau, was gemeint ist. Doch dann folgt ein Filmschnitt. Plötzlich hört man Geräusche von Gewehren und Bomben, man sieht Zeichnungen von Krieg und Zerstörung und das Mädchen befindet sich plötzlich im dunklen Keller und sehnt sich zurück in den Sommer, als die Welt noch in Ordnung war und es wünscht sich nichts sehnlicher, als dass der Krieg aufhören soll. Damit endet der Film und hinterlässt Gänsehaut bei den Betrachtern.

Ich wünsche mir…

2022 / 5 Min / Genre: Animationsfilm / Regie, Animation, Kamera & Drehbuch: Anna Broghammer, Marie Freynik, Felix Günter, David Moosmann / Produktion: Medienwerkstatt AG, GS Tennenbronn / Schnitt: Team, mit Unterstützung durch Kerstin Heinlein / Musik: M. Fix, J. Carlile (royalty free, pond5)

Hier geht’s zum Film.

Quelle: https://gs-tennenbronn.de